Gütesiegel

Am 16. Oktober 2009 wurde das MUSEUM FRONFESTE bereits zum zweiten Mal mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel ausgezeichnet. 2002 war die Fronfeste in Neumarkt am Wallersee eines der ersten öster-reichischen Museen mit diesem Qualitätszertifikat. Für den hohen Standard bei der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Präsentation auf höchstem Niveau wurde die Gültigkeit des Gütesiegels bis zum Jahr 2014 für das Museum Fronfeste verlängert.
Die feierliche Verleihung des Gütesiegels 2015 bis 2020 fand beim Österreichischen Museumstag Oktober 2014 in Vorarlberg statt.

Gründung des Museums

1984 bis 1988 - Gründung des Heimatmuseums durch OSR Johann Goiginger
1991 - Übernahme des Heimatmuseums / Schausammlung und Weiterentwicklung zum Museum Fronfeste durch Ingrid Weydemann MAS

Museumsverein Fronfeste Neumarkt am Wallersee

Der Museumsverein wurde 1995 als Unterstützung für das Museum gegründet.

6.4.1995 - 17.12.1998  Dr. Michael Madl
17.12.1998 - 7.7.1999  VOL Sieglinde Weyringer
7.7.1999 -  15.3.2011   Prof. Franz Paul Enzinger
seit 15.03.2011             Dr. Ulrich Sinnißbichler

Museumsverein Fronfeste Neumarkt am Wallersee Neuwahl des Vereinsvorstandes 5.5.2014 | Wahlvorschlag 2014 bis 2017

Obmann:
Dr. Ulrich Sinnißbichler | Rechtsanwalt

Obmann-Stellvertreter:
Mag. Gerhard Hofmann | Versicherungsangestellter

Kassierin:
Maria Berngruber | Finanzleiterin, a.D.

Kassierin Stellvertreterin:
Margit Sinnißbichler | Angestellte

Schriftführer:
Prof. Mag. Norbert Leitinger | Direktor HLW

Schriftführerstellvertreterin:
Mag. Belinda | Archäologin / Kulturvermittlung

5 gewählte Beiräte:
Prof. Dr. Emmerich Riesner | BGM a.D.
Dr. Helmut Wakolbinger | Facharzt f. Orthopädie
Margit Sinnißbichler | Angestellte
Mag. Irene Auinger-Maierbrugger | Angest. Salzburger Volkskultur
Krista Pliem | Werkstatt für Glaskunst

2 Rechnungsprüfer/Innen:
Dr. Wolfgang Petz | Ökologe / Umweltgutachter
Brigitte Wallner | Bankangestellte Raiffeisenbank

Nicht zu wälen:
Ehrenmitglied:
Brigadier Dr. Gerhard L Fasching | Militärgeograph

Museumsleiterin:
Ingrid Weydemann MAS | Kulturverwaltung Stadt Neumarkt

2 Beiräte, die von der Gemeindevertretung der Stadtgemeinde nominiert werde:
SR Johann Sommerer | Medientechniker
GV Heimo Auzinger | Fa. Hörmann

Entstehungshintergründe, Entwicklung

Die Entwicklung von einem Sammlungsdepot zu einem Museum:

Das Museum Fronfeste ist der Mittelpunkt eines langjährig aufgebauten Netzwerkes, das sich über die Verwurzelung in der Tradition einen innovativen Weg in die Zukunft sucht - Agenda 21 Prozess für Neumarkt am Wallersee (Pilotprojekt Land Salzburg), Projekte zur Stärkung der Identität in der Region, uvm. nicht nur mit lokalen, sondern auch globalen Aspekten.

Jede Region lebt von Menschen, die in ihr leben und vor Ort Initiative ergreifen. Mit erhellenden Ideen, provokativen Fragen und neuen Einsichten tragen sie zum Gelingen der Regionsidentität, der regionalen Entwicklung und übergeordneten Zielen der Gemeindepolitik bei. Die Region wird dadurch immer mehr ein Konzentrationspunkt der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Äußerung. Das Museum wird Ort der Kommunikation und Forum des Denkens und Handelns. Alle gemeinsam entwickeln den "RegionSinn".

1984 Gründung Heimatmuseum - OSR Johann
Goiginger im Feuerwehrhaus mit einer Sammlung

1991 Museumsleitung Ingrid Weydemann - Aufbau eines Museums

1995 Gründung Museumsverein - Unterstützung  "Freunde des Museums"

1999 Umzug in den Gemeindekotter/Fronfeste - Gründung Museum Fronfeste

Konzept, Gestaltung, Struktur; USP

Schwerpunkte: (2016 / 2017 Ausstellung von Hier und Dort) 

die Gefängniszellen und die Vermittlung der ehemaligen Praxis der Gerichtsbarkeit in der Fronfeste,

die anschauliche Präsentation der Arbeitswelt der bereits historischen Gewerbe der Hutmacher,
Gerber und Säckler, zum Begreifen - auch im eigentlichen Wortsinn einlädt,

die römerzeitlichen Funde, die z.T. aus aktuellen archäologischen Grabungen stamme,

die Einbeziehung von moderner Kunst in kulturgeschichtliche Themen,

Unter aktiver Beteiligung von Jung und Alt entsteht ein fruchtbares Miteinander von Geschichte und Gegenwart, somit ein Zentrum kulturellen Lebens, bei dem gesellschaftspolitische Fragen das Geschehen bestimmen, und wo auch Platz ist zum miteinander Feiern und Genießen ist.